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Heizölpreise auf Rekordtief

Heizöl, Gas oder Strom? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Doch wenn es um die Wärme in den eigenen vier Wänden geht, müssen Sich die Verbraucher eigentlich überhaupt nicht quälen. Die Zahlen des Vergleichsportals CHECK24 sprechen da eine ganz eindeutige Sprache: Die Heizölpreise sind seit Januar 2015 um 26 Prozent gesunken! Verbraucher zahlten im Januar 2016 für 2.000 Liter Heizöl durchschnittlich rund 830 Euro - 288 Euro weniger als im Januar 2015 (1.118 Euro).

Können da die Heizöl-Konkurrenten Gas und Strom noch mithalten?

Nein, das können sie, zum Leidwesen vieler Verbraucher, nicht. Trotz fallender Gas-Großhandelspreise senkt nur knapp ein Drittel der Grundversorger 2016 die Gaspreise im Schnitt um 4,5 Prozent (Das macht rund 67 Euro bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh pro Jahr im Vier-Personen-Haushalt). Und der Strom? Der wird wieder einmal teurer. Rund zehn Mio. deutsche Haushalte in der Grundversorgung müssen 2016, aufgrund gestiegener Netzentgelte, noch mehr für heißes Wasser und eine warme Wohnung berappen. Die Spar-Experten von CHECK24 haben ausgerechnet, das das Mehrkosten für einen Vier-Personen-Haushalt (5.000 kWh) von durchschnittlich 41 Euro im Jahr bedeutet.

Warum ist Heizöl so günstig?

Die wichtigsten Gründe für den Heizöl-Preisverfall sind das weltweite Überangebot an Öl und Schieferöl durch die hohe Ölproduktion, z. B. aufgrund der US-Schieferöl-Förderung, die ungedrosselte Förderung von Rohöl in den OPEC-Staaten sowie die mögliche Wiederaufnahme der Ölförderungen im Iran. Die Nachfrage sinkt auf Grund einer sich weltweit abkühlenden Wirtschaftskonjunktur, vor allem in der Volksrepublik China.

Bleiben die Heizölpreise auf diesem niedrigen Niveau?

„Verbraucher können sich weiterhin über niedrige Heizölpreise freuen. Trotz Preisschwankungen in den vergangenen Tagen sind die Preise auf einem sehr niedrigen Niveau und allein seit Jahresbeginn um rund acht Prozent gefallen", sagt Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer Energie beim Vergleichsportal CHECK24.de. Die Preisrallye könnte also weiter gehen, denn die aktuellen Förderungspolitik und die vielen wirtschaftlichen Risiken lassen eine Trendwende auf dem Ölmarkt momentan nicht erkennen.

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